Die Peter- Pfenninger- Schenkung unterstützt vollinhaltlich die von der Bundesregierung getroffenen Maßnahmen zur Überwindung der Pandemie und ersucht alle Lizenznehmer und Freunde der Fischerei um ihren persönlichen Beitrag.

Obwohl in der Presse (z.B. „Kronenzeitung“ vom 27.3.) die Ausübung der Angelfischerei unter Einhaltung bestimmter Auflagen (siehe unten) als zulässig gemeldet wurde, ersuchen wir Sie im Sinne der Intentionen der von der Bundesregierung getroffenen Maßnahmen weiterhin, derzeit auf die Ausübung der Angelfischerei zu verzichten.

Fakt ist: Das Fischen an sich ist weder nach dem Epidemiegesetz 1950, noch nach dem COVID-19-Maßnahmengesetz oder den Verordnungen der Bezirksverwaltungsbehörden untersagt. Ihre Fischereilizenzen und unsere Fischereibestimmungen sind daher ebenfalls weiterhin uneingeschränkt gültig.

Wie die Exekutive allerdings die geltenden Ausgangsbeschränkungen (vor allem hinsichtlich der Zufahrt zum und der Abfahrt vom Fischwasser) auslegt, können wir nicht beurteilen und liegt auch nicht in unserem Verantwortungsbereich! Den Anweisungen der Exekutivorgane ist jedenfalls unbedingt Folge zu leisten.
Presseberichten entnehmen wir, dass ein Verstoß gegen die Ausgangsbeschränkungen mit Anzeigen und empfindlichen Geldstrafen von € 200,00 aufwärts geahndet wird.

in Oberösterreich und Niederösterreich wird das Fischen nur dann toleriert, wenn es an einem Fischwasser in unmittelbarer Nähe des Wohnsitzes und alleine ausgeübt wirdFür das Bundesland Salzburg liegen uns derzeit keine einschlägigen Informationen vor. Allerdings hat die Bundesregierung am 30.3.2020 eine deutliche Verschärfung der Überwachung zur Durchsetzung der Ausgangsbeschränkungen angekündigt. Wir gehen davon aus, dass es daher auch bei uns zu einer sehr strengen, restriktiven Auslegung kommen wird.

Die beeideten Fischereischutzorgane der PPS sind für Angelegenheiten in Zusammenhang mit dem COVID-Maßnahmengesetz nicht zuständig und verweisen diskussionslos an die Sicherheitsbehörden (Polizei).

Der (auszugsweise) Stand der gesamten Rechtsvorschrift in der Fassung vom 27.3.2020 lautet:
§ 1) Zur Verhinderung der Verbreitung von COVID-19 ist das Betreten öffentlicher Orte verboten.
In den in § 2 aufgeführten Ausnahmen vom Verbot wird die Ausübung der Fischerei nicht erwähnt.
Als Ausnahme vom Betretungsverbot gilt, wenn öffentliche Orte im Freien alleine, mit Personen die im gemeinsamen Haushalt leben, oder mit Haustieren betreten werden sollen. Gegenüber anderen Personen ist dabei ein Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten (§ 2, Punkt 5).
§ 6) Im Fall der Kontrolle durch Organe des öffentlichen Sicherheitsdienstes sind die Gründe, warum eine Betretung gemäß § 2 zulässig ist, glaubhaft zu machen.

Der Verkauf von Tageslizenzen und Gastfischerkarten ist derzeit untersagt, alle Ausgabestellen müssen bis auf Weiteres geschlossen bleiben. Die derzeit geltenden Beschränkungen bleiben vorläufig bis zum 13.4.2020 aufrecht.

Da sich behördliche Maßnahmen und Anordnungen situationsbedingt jederzeit ändern können, sind alle unsere Angaben ohne Gewähr. Über den jeweils aktuellen Stand informieren Sie sich bitte auf der Info-Seite der Bundesregierung oder auf den einschlägigen Seiten des ORF.