Durch die absolute Unterschutz-Stellung des Bibers (auch die Vergrämung ist streng verboten) verlieren die Tiere jede Scheu vor Menschen und deren unmittelbarem Siedlungsraum. Sogar am viel besuchten Leopoldskroner Teich nagt er bereits die Bäume an. Die stehen zwar im Natur- und Landschaftsschutzgebiet und wehe dem, der dort einen Baum fällen würde – der Biber kann, tut und darf das.

Damit ein derart angenagter Baum nicht die zahlreichen Spaziergänger gefährdet, muss er entfernt werden. Diesmal war aber ohnehin der Biber schneller. Keine guten Aussichten für den wertvollen Baumbestand im Weltkulturerbe! (Fotos: PPS/Rieder/Lix)