Herbstlicher Großeinsatz am 3. und 4.10.2020 für die vier Arbeitsteams der Lieferinger Fischerinnung bei der Herbstabfischung am Siezenheimer Mühlbach. Der Bach leidet, so wie die meisten Gewässer in Salzburg, unter den zerstörerischen Raubzügen der Fischotter. Umso interessierter warteten die Bewirtschafter der PPS auf den Aufzuchterfolg der über das Jahr in diesem Gewässer in freier Natur herangewachsenen jungen Salmoniden.

Das Ausfangergebnis war heuer unterdurchschnittlich, aber auch typisch für ein vom Otter befallenes Gewässer. Zwar wurden zahlreiche junge Äschen gefangen, dazu auch etliche kapitale Forellen jenseits einer Länge von 50 cm. Das in früheren Jahren oft sehr große Aufkommen von dreisömmrigen Regenbogenforellen ist heuer stark zurückgegangen. Wie in den anderen Gewässern der Schenkung auch, wird der Ausfall durch kurzfristige Bewirtschaftungsmaßnahmen für die herbstliche Angelfischerei ausgeglichen.

In den vergangenen Jahren wurden (von Dritten) immer wieder kontroversielle Diskussionen über erhöhte Restwassermengen und die dadurch in der Folge in Wassertümpeln zurückgebliebenen Kleinfische geführt. Daher hat sich die Fischerinnung entschlossen, am Folgetag der Abfischung eine ständige Nachbefischung durchzuführen. Dabei konnten weitere 200 Jungäschen und Koppen in die Saalach ausgewildert werden. Während der gesamten Dauer der Bachabkehr wird das Bachbett von den Fischereischutzorganen der Fischerinnung auf zurückgebliebene Koppen beobachtet.

Im Fotoalbum finden Sie neben den Bildern von Fotochef Herbert Gumpl diesmal auch Fotos von Helmut Rachbauer.