Beim „Wildtiergipfel“ der Salzburger Landesregierung am 19.5.2022 wurde vereinbart, dass bis 2024 jährlich 19 Fischotter per Verordnung jagdlich entnommen werden dürfen. Die entsprechende Verordnung war bereits seit Monaten fertig, scheiterte bisher aber am Veto der Grünen. Die haben nun zugestimmt – unter der Voraussetzung, dass die Wirksamkeit per wissenschaftlicher Begleitung geklärt wird.

Auch der Abschuss von Krähen, Raben, Graureihern oder Kormoranen wird künftig wieder per Verordnung geregelt. Bisher hat es dafür Bescheide gegeben, die von Naturschutzorganisationen über Einsprüche so lange verzögert wurden, bis eine Jagd unmöglich wurde.

Die Fischerei begrüßt diese längst überfällige Maßnahme als wichtigen Schritt zur Rettung der akut bedrohten heimischen Wildfischarten Äsche und Bachforelle. Anders als von Seiten von „Naturschützern“ gerne behauptet wird, besiedelt der Fischotter längst auch Gewässer mit einer Breite von unter vier Metern. Das an sich nachtaktive Tier hat längst seine Scheu abgelegt und plündert auch am hellen Tag die Gewässer, wie das Foto vom Siezenheimer Mühlbach zeigt.

Leider stillt der Fischotter nicht nur seinen Hunger, sondern zerfleischt alles, was ihm vor die scharfen Zähne kommt und frisst nur die für ihn besonders schmackhaften Stücke, wie dieses Foto aus der Glan zeigt.

Fotos:©PPS