Im vorigen Sommer wurden rund um den Karlsbader Weiher und die Salzachseen von Spaziergängern immer wieder an Land wandernde Marmorkrebse gefunden. Was tun damit? Diese Frage hat in der Vergangenheit zu zahlreichen Anfragen geführt. Passanten können sich seit der kürzlichen Aufstellung einer Schautafel am Karlsbader Weiher mit Wissenswertem über den Marmorkrebs informieren und erfahren auch, was im Fall der Fälle zu tun ist: Schlicht und einfach ignorieren und keinesfalls mitnehmen und in einem anderen Gewässer aussetzen!

PPS-Vorsitzender Josef Egger und Bewirtschafter BFR Gerhard Hatheier freuen sich über die Aufstellung dieser unter Mitarbeit der PPS und des Landesfischereiverbands vom Land Salzburg gestalteten Tafel. Der Inhalt richtet sich zwar in erster Linie an die nicht fischende Bevölkerung, dient aber auch zur Information von Fischern über diese neu eingeschleppte Krebsart.

Für Fischereiberechtigte (dazu zählen auch die Inhaber von Jahres- und Tageslizenzen für den Karlsbader Weiher) gilt:
► Marmorkrebse zählen nicht zum Tagesausfang und können in beliebiger Zahl entnommen werden.
► Eine gezielte Befischung mittels Reusen etc. ist nur den Bewirtschaftern und Verbandsorganen (Fischerinnung Liefering und Landesfischereiverband) gestattet und für Angelfischer nicht erlaubt.
► Gefangene bzw. aufgesammelte Marmorkrebse sind zu entnehmen, zu töten und zu entsorgen.
► Ein Zurücksetzen von Marmorkrebsen in den Teich oder das Verbringen in ein anderes Gewässer ist gesetzlich verboten!

Wir empfehlen, die eingesammelten Krebse durch einzelnes Einwerfen in sprudelnd siedendes Wasser zu töten.

Fotos: ©PPS/Rieder