2014 – 2019

Das Kuratorium der Peter Pfenninger Schenkung

Die Peter-Pfenninger-Schenkung ist eng mit der historischen Identität des ehemaligen Fischerdorfes (und heutigen Salzburger Stadtteils) Liefering verbunden. Die Lieferinger Bevölkerung sollte ihre Vertreter im Kuratorium selbst wählen können. Dieses bereits in der Schenkungsurkunde festgelegte Prinzip bedingt auch die aufwendigen demokratischen Regeln für die Wahl des Kuratoriums:

Grundlage ist das Ergebnis der jeweiligen Gemeinderatswahl der Stadt Salzburg im Wahlbezirk Liefering. Anschließend bestellt der Stadtsenat die Mitglieder des Kuratoriums, die wiederum aus ihrer Mitte die Funktionäre der Schenkung wählen. An den Sitzungen nimmt der von der Magistratsdirektion namentlich bestellte persönliche Vertreter des Bürgermeisters beratend teil. Er muss darauf achten, dass alle Beschlüsse des Kuratoriums dem Stadtrecht und den Schenkungsbestimmungen entsprechen. Budget, Arbeitsbericht und Rechnungsabschluss der Schenkung werden dem Gemeinderat der Landeshauptstadt zur Beschlussfassung vorgelegt.

Trotz, oder gerade wegen, dieser ungewöhnlich hohen Auflagen ist die Schenkung von Kontinuität und Einstimmigkeit zum Wohle der Fischerei geprägt.

Stehend, von links nach rechts: Stadtrat Mag.iur. Lukas Rößlhuber (Schriftführer-Stv.), Gemeinderat Klubobmann Andreas Reindl (Rechnungsprüfer), Amtsrat Ferdinand Makowitz (Schriftführer, Kassier-Stv.), Bezirksfischermeister Bernhard Scheichl (Vorsitzender), Gemeinderat Peter Iwanoff (1. Vors.-Stv., Sachwalter-Stv. und Rechnungsprüfer), Bezirksfischereirat Gerhard Hatheier (Fischereiwirtschaft und Wasserrecht), Franz Stauffer (Kassier); Gemeinderat Karl-Michael Blagi (Sachwalter für Gebäude und Anlagen).
Sitzend von links nach rechts: Gemeinderätin Ulrike Saghi (Rechnungsprüferin), Gemeinderätin Ursula Schupfer (2. Vors.-Stv. und Beauftragte für Statistik und Meldewesen).