– Bei lebendigen Leib gehäutet –

Beim Abfischen wurde diese zum Teil gehäutete und noch lebende Regenbogenforelle vom Vors. der PPS, Gerhard Hatheier im Bereiche der Sturmmühle in Wals entdeckt und von ihren Qualen erlöst.
Gerade im städtischen oder gut besiedelten Bereichen hat der Fischotter jegliche scheu vor dem Menschen abgelegt. Sie „lernen“ regelrecht, dass vom Menschen keine Gefahr ausgeht. Vor allem jüngere Otter oder Männchen ignorieren die Anwesenheit von Menschen dann manchmal weitgehend.

Eindeutig handelt es sich hier um das Werk eines Fischotters – siehe dazu auch runder Biss an der Schwanzflosse –

Fischotter häuten Salmoniden und andere größere Fische tatsächlich vor dem Fressen, wenn sie diese an Land verzehren.

Dieses Verhalten lässt sich folgendermaßen erklären:

Schutz vor zäher Haut und Schuppen. Während kleinere Fische oft komplett im Ganzen verschlungen werden, ziehen Fischotter bei größeren Beutefischen wie Forellen oder auch Karpfen die Haut mit den Zähnen und Vorderpfoten ab. Die dicke Haut und auch die Schuppen sind schwer verdaulich.

Im Durchschnitt rechnet man, dass der Fischotter täglich ca. 1 kg (!) an Nahrung benötigt.

Der Fischotter hat einen extrem hohen Stoffwechsel, da sie keine isolierende Fettschicht besitzen. Fischotter halten keinen Winterschlaf, ihr System läuft das ganze Jahr über auf Hochtouren, weshalb sie auch bei eisigen Temperaturen jagen müssen.

Fotos: G. Hatheier und PPS